Verarbeitung von Daunendecken (Nähtechnik, Randverarbeitung, Karos, Karostep, 6-Kammer)

Der Fachbegriff Daunendecke bedeutet nicht nur, dass die Bettdecke mit Daunen gefüllt ist – sondern eigentlich auch das es in ganzen Karos (Quadrate) abgesteppt ist.

Karo Anzahl

je dicker die Decke – desto weniger Karos, je weniger Füllgewicht umso mehr Karos!

Das liegt einfach daran, dass diese Nähte ja die Füllung ja an einer bestimmten Stelle fixieren sollen – sonst haben Sie die Daunen irgendwo, aber nicht dort wo diese wärmen sollen.

Oft verwendete Standards sind: 3×4 / 4×6 / 6×8 / 8×10 bei Decken für eine Person, ein vielfaches davon für Decken, die größer als 155x220cm sind. Denn: nur eine optimierte Absteppung sichert Ihnen auch eine optimierte Wärmewirkung der Daunenfüllung.

Innensteg

damit sich die Decke „Kassettendecke“ nennen darf, muss sie mit Innenstegen gefertigt sein. Hier werden innerhalb der Decke senkrechte Bänder zwischen den Nähten angebracht. Damit erreichen wir, dass an den Nähten keine Kühlzonen entstehen.

Die Höhe der Stege ist immer wieder bei den Decken angegeben – je nach Füllmenge und – qualität der Daunen ist dieser höher oder eben niedriger. Mit der Steghöhe erzielen wir ein optimales Volumen innerhalb der Kassette, so können die Daunen ihr volles Potential entfalten. Es ist eine Kunst genau die richtige Höhe zu wählen… und das sollten Sie uns überlassen, denn wir kennen die Kriterien, die dies bestimmen.

Außensteg

Immer wieder kommen auch Decken mit Stegen an den Außennähten in den Handel. Das scheint auf den ersten Blick sinnvoll – gleiche Dicke der Daunenschicht bis an die Ränder, oder? Überlegen Sie mal, wie Ihre Bettwäsche / Bezüge aussehen: außen spitz auslaufend! Das bedeutet dann im Umkehrschluss: der Außensteg wird durch den Bezug einfach zu nichte gemacht, ist unnötig – und vor allem: funktioniert nicht!