Betten-Stumpf Blog

  • Können Männer schwanger sein?

    Ja – im Kindbett! Dieser alte Brauch ist von mehreren Völkern bekannt, teilweise hat er sich erst vor recht kurzer Zeit verloren. Männer legten sich vor / während aber vor allem nach der Geburt ihres Kindes ins Kindbett. Sie wurden gepflegt und geschont (oft von der Mutter des Kindes, um das es hier geht), sie durchlitten Schmerzen und Leiden, hielten sich an Nahrungs- und Verhaltensvorschriften. Was etwas verwirrend anmutet, war vermutlich der Versuch dem Mann die Chance zu geben, eine Bindung zu dem Neugeborenen aufzubauen. Schließlich mussten sie einfach „glauben“ der Vater des Kindes zu sein, denn recht häufig wird dieser Brauch in Gesellschaften mit (noch) matriarchalen Strukturen beschrieben.

  • das "älteste" Wasserbett?

    Wurde schon vor 3000 Jahren erwähnt! Alexander der Große schlief auf wassergefüllten Ziegenhäuten – je nach Außentemperatur tagsüber von der Sonne erwärmt, oder aber mit frischem kühlen Quellwasser gefüllt. Der Aufwand das Bett täglich frisch herzurichten war auch sonst in Persien üblich – die ganze Bettstatt wurde morgens abgebaut und weggeräumt, und am Abend wieder neu hergerichtet. Sicher war es dabei von Vorteil, wenn man, wie die Herrschenden und Reichen, auf Sklaven zurückgreifen konnte.

  • Bodyform Wasserbetten im Test

    Die Firma Bodyform Wasserbetten hat in einer Zusammenarbeit mit Galileo einen Belastungstest unserer Wasserbetten durchgeführt.

    1. Zuerst wurde das Bett mit 30 Jugendlichen "be-hüpft".
    2. Danach hat ein Bager einen 3000kg Betonblock auf das Bodyform Wasserbett gestellt.

    Wie Sie auf dem Bild sehen ging alles gut :-) Weder die Jugendliche noch der Betonblock konnten das Wasserbett platze lassen.

    Der Beitrag wird Ende November bei Galileo ausgestrahlt. Wir werden den genauen Termin noch nachreichen.

  • das "älteste" Klappbett?

    Kann man von Tutanchamun sehen... sicher gab es diese auch vorher schon, denn wer kennt die wenig guten Betten auf Reisen nicht? Er lies sich ein dreiteiliges Gestell mit geflochtenem Leinen beziehen und nahm diese immerhin 185 cm lange Bettstatt einfach mit.

    Vermutlich bettete er auch hier seinen Kopf auf eine Kopfstütze – orthopädischer Unsinn, aber für die etwas aufwändigen Frisuren dieser Zeit sicher schonend.

    Allerdings ging es wohl eher um „höhere“ Werte, wie den weisen Ausblick des Schlafenden, oder das Wandern zwischen Abend und Morgen. Schön zu sehen an der Kopfstütze des Schu im Ägyptischen Museum in Kairo

  • Was ist eine "Kline"?

    Das Wort ist in der Archäologie wohlbekannt: als eine Art Liege im alten Griechenland und später auch im römischen Imperium.

    Sie hatte ein aufgebogenes Kopfende, war meist schon mit Lederriemen gepolstert, wurde mit Woll- oder Feder-Matratzen belegt und dann mit Decken und Kissen zum oft wichtigsten und vor allem luxuriösesten Möbelstück des Hauses. Im Vorgänger des heutigen Wohnzimmers gab es ganze Ansammlungen dieser Klinen – um dort Gäste zu empfangen, Gelage zu halten, politisches und gesellschaftliches zu besprechen – und vor allem auch zu essen, aber recht selten dort auch zu schlafen.

    Stellen sie sich einen Raum vor, in dem viele dieser „Betten“ stehen – und die Wortverwandschaft zu unserer heutigen „Klinik“ wird offensichtlich.

  • besondere Betten

    Das "Feder-Bett" - nein, nicht Omas dickes Plumeau - sondern ein Prachtbett August des Starken!

    Heute, nach 19 Jahren Restaurierung, zu sehen auf Schloss Moritzburg ganz nahe bei Dresden.

    Unzählige Federn von Vögeln aus aller Welt wurden damals mit einer ganz besonderen Technik zu Flächen verwebt. Die Farben- und Ornamentvielfalt verblüfft noch heute. Allerdings auch die Geduld der Erbauer und der Restaurateure - sie haben jede einzelne der Federn in der Hand gehabt, gesäubert, gebadet, geföhnt - und dann zu diesem Gesamtkunstwerk zusammengefügt.

    GESCHLAFEN hat da niemals jemand drin....

  • besondere Betten

    Das "Nawab-Bett“! der Juwelier Cristofle erhielt im Jahr 1882 einen geheimnisvollen Auftrag. Ein wirkliches Prunkbett für einen Herrscher der sowohl Reichtum, als auch Frauen liebte.

    Ungefähr ein Dutzend Spezialisten verarbeiteten z.B. 290kg echtes Silber, echte Frauenhaare und eine damals hochmoderne Spieluhr in ein wahrhaft beeindruckendes Kunstwerk.

    Die vier Damen an den Ecken konnten mit den Augen zwinkern und ihre Fächer bewegen, dazu gab es Musik - aber nur: wenn sich jemand im Bett bewegte!

  • Snuggle Plus Mirkoperlen Kopfkissen

    • Kostbares weiches Kissen, Komfort für Ihre Kuschelecke.
    • Unwiderstehlich kuschelig
    • Herrlich glatter dehnbarer Stoff, gefüllt mit Tausenden von Stress-entlastungs-, ultra-konformen Mikrobeads, ein Material,
    • welches z.B. für Lebensmittelverpackungen genutzt wird –also völlig unbedenklich.
    • Nie mehr Nacken- und Rücken- Beschwerden nach langen Fahrten.
    • Allergiker geeignet.
    • Das Comfort-Cuddle behält seine Form, Textil in bester Qualität (83% Nylon,17% Spandex)
    • Waschen bis 30° (Tipp: Im Wäschenetz,damit der Stoff in der Maschine keine Fäden zieht) Lufttrocknen, nicht schleudern
  • besondere Betten

    das Bett of Ware - für sage und schreibe 15 Personen prima und bequem schlafen!

    • die Fläche größer als manches Badezimmer:  3,26x3,38m
    • vermutlich um 1590 für eine englische Herberge gebaut
    • schon von Shakespeare erwähnt in "Thwelfth Night"
    • wer mal nach London kommt: steht jetzt im Victoria und Albert Museum
  • Schönes Video über Island

    Im folgenden Video geht es über eine alte Sage aus Island und natürlich sieht man auch ein paar Eiderenten (z.B. ab Minute 8:10)

    Die Gísla Saga ist eine der bekanntesten isländischen Sagas. Erstmals verfasst im 13. Jahrhundert, erzählt sie die Geschichte des norwegischen Auswanderers Gísla Súrsson und seiner Familie, deren Angehörige sich aus Eifersucht und Rache zerstreiten und schließlich gegenseitig töten. Quelle: Der Zeit Blog

    Memories Of Old Awake from Cambridge University on Vimeo.

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